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Mehr Sicherheit und Flexibilität in der YAYLA ARENA

25.07.2019
News
ARENA

Die Verletzungsgefahr für die Spieler wird durch die neue Spielfeldumrandung drastisch reduziert. Und auch der Ab- und Aufbau der Banden, die dem Publikum mehr Schutz bieten, wird schneller ablaufen. Ein weiterer Vorteil: Die Eishockeyfans an den Stirnseiten der YAYLA ARENA können sich auf eine verbesserte Sicht freuen.

Fachleute der Herstellerfirma ICE PRO aus Finnland, die auch bereits die Eishockey-Bande bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang  stellte, deckten ausgehend von einer kompetenten Beratung bis zum perfekten Einbau die komplette Bandbreite aller Dienstleistungen ab. Das achtköpfige Team um den ehemaligen KEV-Trainer Heikki Melkko beförderte das hochmoderne Banden-System per Transporter zum Niederrhein – und zwar auf 67 Paletten. Insgesamt 18 Tage benötigte ICE PRO bis zur Fertigstellung der vollständigen Bande. Melkko berichtet: „Ich kenne die Zahlen aus Finnland. Dort ist seit Einführung der Flexi-Bande die Verletzungsquote bei den Spielern um gut 30 Prozent gesunken.“ 

Die Kosten in Höhe von rund 200 000 Euro liegen bei der Seidenweberhaus GmbH, die die Auflage der DEL umsetzen muss, um den Pinguinen ein „spielfertiges Haus“ stellen zu können.

Paul Keusch, Geschäftsführer der Seidenweberhaus GmbH, freut sich über die Modernisierung und sagt: „Gemäß einer neuen Richtlinie der DEL und der Verpflichtung, dem KEV eine spielfertige Veranstaltungsstätte zur Verfügung zu stellen, ist es uns gelungen, innerhalb der letzten beiden Monate  eine neue sogenannte Flexi Bande rund um die Eisfläche der YAYLA ARENA einzubauen. Wir haben in der Firma ICE PRO aus Finnland einen Hersteller gefunden, der ausgehend von einer kompetenten Beratung bis zum perfekten Einbau die komplette Bandbreite aller Dienstleistungen beherrscht. Wir hoffen mit der Bande unseren Beitrag geleistet zu haben, das Verletzungsrisiko im Eishockeysport erheblich zu mindern.“

Auch Matthias Roos, Geschäftsführer und Sportdirektor der KEV Pinguine Eishockey GmbH, freut sich über das neuen Banden-System, da die Spielweise in den letzten Jahren deutlich athletischer und schneller geworden ist, so dass Verletzungen wie z.B. Gehirnerschütterungen deutlich gestiegen sind. „Neben Verbesserungen der Ausrüstung sind wir glücklich darüber, dass nun in allen Arenen die neuen Flexi-Banden eingebaut wurden. Von den flexiblen Banden versprechen wir uns grundsätzlich eine Reduzierung des Verletzungsrisikos, insbesondere was Gehirnerschütterungen und Schulterverletzungen betrifft“.

Stefan Henschel, Leiter Gebäudetechnik: „Im Vergleich zur bisherigen Bande weist das System ein geringeres Gewicht aus. Mit 50 KG pro Bandenteil und 60% leichteren

Plexi-Scheiben (55 KG) sorgt das neue System auch für einen leichteren Umbau von Eis auf Shows und wieder zurück.“

 

Krefeld, 25.07.2019

von links nach rechts: Paul Keusch (Geschäftsführer Seidenweberhaus GmbH), Stefan Henschel (Leiter Gebäudetechnik) und Matthias Roos (Geschäftsführer KEV)